Es war viel los im März. Eine der besten Nachrichten: Das Café Leo wird vom bisherigen Betreiber, Hüseyin Ünlü, weiter betrieben. Doch der Reihe nach:

Am 10.3. haben wir zu einer Diskussion über Ehrenamt und freiwillige Arbeit eingeladen. Gut ein Dutzend Interessierte tauschten Argumente aus und überlegten, wie man der Ausbeutung von Engagierten entgegentreten kann und gleichzeitig bürgerschaftliches Engagement fördern kann. Einen Bericht dazu haben wir hier hier verfasst.

Am 13.3. war wieder einmal Platzbegehung am Leopoldplatz. Es ist immer interessant, und immer wieder anders.

Wir waren bei eher klammem Wetter zusammen gekommen, um über Müllprobleme, die Umgestaltung des Rathausvorplatzes, den zunehmenden Drogenhandel zu sprechen. Aber auch die tollen Pflanzaktionen einer Anwohnerin und die Belebung des Bouleplatzes waren Thema Außerdem wurden LeLeKie (Laden für Hausaufgabenhilfe) und die  Kiezmütter besucht.

Am 15.3. waren wir wieder beim Runden Tisch Leopoldplatz. Viel Positives gab es leider nicht zu berichten. Allerdings sind die Vertreter der Szene dabei, den hinteren Platzbereich zurück zu gewinnen und vermelden dabei schon erste Erfolge.

Der 22.3. war der Tag der Entscheidung für das Café Leo. Die Jury hat zur Freude sehr vieler Menschen für das Konzept von Herrn Ünlü gestimmt.

Am 30.3. trafen sich wieder die Aktiven im Sprengelkiez zum Runden Tisch. Das Hauptthema war das Selbstverständnis des Runden Tisches. Man einigte sich auf einen Text, der herausstellt, dass der Runde Tisch sich als Sprachrohr des Sprengelkiez versteht und die Anliegen seiner Bewohner und Akteure vertritt. Er soll insbesondere dazu beitragen, „die Bewohnerstruktur mit ihren intensiven nachbarschaftlihen Beziehungen, die vielfältigen Kommunikationsräume und Treffpunkte, die Aktivitäten der unterschiedlichen Initiativen, sowie die ruhige und sichere Verkehrssituation“ zu erhalten und zu verbessern. Dazu möchte man neben den monatlichen Sitzungen, Themenveranstaltungen, sowie eine jährliche Sprengelkiezkonferenz veranstalten und mit der Verwaltung und Politik, sowie anderen Initiativen zusammenarbeiten. Außerdem berichtete die Vergabejury von ihrer Arbeit, so gibt es hier bereits einige Informationen und ein Antragsformular.