Ständige Themen bleiben leider die Teilnahme an den NoBärgida-Demonstrationen und Besuche beim LAGeSo. Auch zur Pressekonferenz der bewundernswerten, unermüdlichen Helfer*innnen von Moabit hilft e.V. Das stimmte nicht gerade optimistisch.

Am 1.10. waren wir beim Bezirksforum Mitte im Rathaus Tiergarten. Es trafen sich Initiativen aus dem Bezirk mit Bezirksbürgermeister Hanke, der Koordinierungsstelle und dem Präventionsrat. In drei Workshops wurden die Themen Grünanlagen, Verkehr und öffentlicher Raum sowie Sauberkeit erarbeitet. Der Rahmen war etwas unklar und so waren wir mit dem Ergebnis eher unzufrieden. In einem Jahr soll das nächste Bezirksforum stattfinden. Am 6.10. war wieder Runter Tisch Leopoldplatz. Die Stimmung dort war eher gedrückt. Das Café Leo ist gefährdet, obwohl die BVV und die Stadtteilvertretung sich für den dauerhaften Verbleib der kleinen Restauration am Platz aussprechen.

Schließlich wird auch das soziale Platzmanagement am Leopoldplatz im Januar neu ausgeschrieben. Es wird dann ein gößeres Gebiet als nur den Leo umfassen, das bedeutet mit großer Sicherheit eine Verschlechterung. Und die Lücke zwischen Dezember und der Neubesetzung ist ein großes Problem, schließlich ist eine solche Arbeit auf der Straße Beziehungsarbeit und lebt von Kontinuität.
Eine Vertreterin des Stadtplanungsamt sprach dann noch zur Entwicklung des Wohnumfeldes am Leopoldplatz. Es ging um Milieuschutz und Erhaltungsverordnungen.

Am 9.10. konnten wir hoffentlich ein paar Kinder glücklich machen: Wir hatten eine weitere Bargeldspende erhalten und haben nach konkretem Bedarf Turnschuhe für den Schulsport von Flüchtlingskindern gekauft und in ihre Unterkunft gebracht.

Am 28.10. war wieder ein Termin des Runden Tisches Sprengelkiez, bei dem die Arbeitsgemeinschaft conceptfabrik/Konfliktagentur, ihr Konzept zur Begleitung des „Verstetigungsprozess“ im Gebiet Quartiersmanagement Sparrplatz bis Ende 2016 vorstellte. Ihr Ziel ist es die vorhandene Struktur des Runden Tisches zu stärken, durch das Angebot von Schulungen, die Vermittlung von Kontakten, die Vergrößerung des Kreises und die Vergabe von Fördermitteln, die der Arbeitsgemeinschaft zur Verfügung stehen. Dazu werden sie den Runden Tisch, sowie die Kerngruppe begleiten und auch Einzelgespräche mit den Teilnehmern führen, um Themen zu vertiefen. Außerdem möchten sie den Austausch mit anderen Verstetigungsgebieten und Akteuren aus umliegenden Kiezen verstärken, um auf schon vorhandenes Wissen zurückgreifen zu können.